ZIPRASIDON-1A Pharma 60 mg Hartkapseln 100 St

1 A Pharma GmbH
Artikelnummer: 00015792

unbekannt
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Details
PZN 00015792
Anbieter 1 A Pharma GmbH
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N3
Darreichungsform Hartkapseln
Produktname Ziprasidon-1A Pharma 60mg
Monopräparat ja
Wirksubstanz Ziprasidon hydrochlorid-1-Wasser
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Anzeichen von Bewegungsstörungen, Zittern sowie Ängstlichkeit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Behandlung der Schizophrenie:
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Schizophrenie - Anfangsdosis: Für die Behandlung stehen Arzneimittel mit einem geeigneteren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Schizophrenie - Erhaltungsdosis:
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam reduziert und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Behandlung von manisch-depressiven Phasen:
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Manisch-depressive Phasen - Anfangsdosis: Für die Behandlung stehen Arzneimittel mit einem geeigneteren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Anwendungsgebiete
- Behandlung der Schizophrenie
- Behandlung von manisch-depressiven Phasen
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hat eine antipsychotische, brechreizhemmende und sedierende Wirkung. Die Wirkstoffgruppe der Neuroleptika, zu denen Ziprasidon gehört, dämpfen psychomotorische Erregungszustände und verringern Spannungen, Wahn, Halluzination, Denkstörungen und Ich-Störungen. Bestimmte Neuroleptika beeinflussen zusätzlich günstig die z. B. Erregbarkeit und die Stimmungslage.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Kapsel
67,92 mg Ziprasidon hydrochlorid-1-Wasser
60 mg Ziprasidon
+ Lactose-1-Wasser
152,42 mg Lactose
+ Maisstärke, vorverkleistert
+ Magnesium stearat (pflanzlich)
+ Titandioxid
+ Gelatine
+ Wasser, gereinigtes
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Abweichungen im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Herzschwäche
- Herzrhythmusstörungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Unruhe
- Bewegungsstörungen
- motorische Unruhe
- Störungen der Bewegungsabläufe
- Symptome der Parkinsonschen Krankheit wie:
- Muskelsteifigkeit mit ruckartigen Bewegungen
- verlangsamte Bewegungen
- Bewegungsstörungen
- Zittern
- Schwindelgefühl
- Sedierung
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
- verschwommenes Sehen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Magen-Darm-Beschwerden
- Mundtrockenheit
- Speichelfluss
- Muskelstarre
- allgemeine Schwäche
- Müdigkeit
- gesteigerter Appetit
- Angst
- Engegefühl im Hals
- Albträume
- Krampfanfälle
- Sabbern
- Koordinationsstörungen
- Sprachstörungen
- krampfhafte, unwillkürliche Aufwärtsbewegung der Augen
- Aufmerksamkeitsstörungen
- verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Missempfindungen
- Teilnahmslosigkeit
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Lichtscheu
- Ohrgeräusche
- Fehlregulation des Blutdrucks
- Bluthochdruck
- Kreislaufstörung aufgrund niedrigen Blutdrucks
- niedriger Blutdruck
- Anfälle von Atemnot
- Halsschmerzen
- Durchfall
- Schluckstörungen
- Magenschleimhautentzündung
- Zungenschwellung
- Gefühl einer dicken Zunge
- Blähungen
- Nesselsucht
- Ausschlag/Hautausschlag
- Akne
- muskuläre Beschwerden
- Muskelkrämpfe
- Schmerzen in den Extremitäten
- Gelenksteifigkeit
- Erhöhung der Leberenzyme
- Brustkorbbeschwerden
- Störung des Gangbildes
- Schmerzen
- Durst

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

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